Podest, Punkte, Magdeburg – Kurt schreibt SKTE-Geschichte
Bei der Sächsischen Einzelmeisterschaft 2026 wurde nicht gekleckert, sondern sauber gereizt, gedrückt und abgerechnet. Die neuen Titelträger bei Herren, Damen und Senioren stehen fest. Aus Sicht des SkatTreff Eppendorf wurde es besonders bei den Senioren spannend: Kurt Schönherr spielte sich mit viel Ruhe, Kampfgeist und der nötigen Portion Skat-Nerven auf Platz 3. Da darf man im Vereinsheim ruhig kurz die imaginäre La-Ola starten.
Die Sachsenmeister 2026
Drei Klassen, drei Titel, viele Punkte. Wer hier vorn steht, hat nicht nur mal eben zwei gute Spiele erwischt. Über mehrere Serien muss man liefern – auch dann, wenn der Skat eher nach „kann weg“ aussieht als nach „kann glänzen“.
Sachsenmeister Herren
Frank JaehnigenSachsenmeisterin Damen
Sabine HornungSachsenmeister Senioren
Roland HerrmannHerren – Top 3
| Platz | Spieler | Verein | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1. | Frank Jaehnigen | SSC „Grand Hand“ Döbeln e.V. | 8.041 |
| 2. | Robert Stemberg | SSC „Grand Hand“ Döbeln e.V. | 7.990 |
| 3. | Dieter Metzech | Reizker Paradise Village e.V. | 7.886 |
Bei den Herren war die Spitze stark besetzt. Frank Jaehnigen holte sich den Titel, Robert Stemberg blieb dicht dran, und Dieter Metzech komplettierte das Podest. Für den SkatTreff Eppendorf waren Erik Rehwagen und Tino Mai dabei. Am Ende standen Platz 107 für Erik und Platz 109 für Tino. Nicht jeder Tag ist ein Grand ouvert – manchmal ist es eben auch eine Null mit Gegenwind.
Damen – Top 3
| Platz | Spielerin | Verein | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1. | Sabine Hornung | SC Binge-Buben Geyer | 7.853 |
| 2. | Cornelia Reinholz | SC Herz Ass Dresden | 7.725 |
| 3. | Peggy Papsdorf | SC Herz Ass Dresden | 7.676 |
Bei den Damen setzte sich Sabine Hornung durch. Dahinter folgten Cornelia Reinholz und Peggy Papsdorf. Auch hier sieht man: Eine Meisterschaft gewinnt man nicht mit einem schönen Lächeln in Serie 1, sondern mit Punkten, Punkten und nochmal Punkten.
Senioren – Top 3
| Platz | Spieler | Verein | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1. | Roland Herrmann | Niederauer SC 67 | 7.251 |
| 2. | Bernd Eisenkolb | SV FiS Zwickau | 7.113 |
| 3. | Kurt Schönherr | SkatTreff Eppendorf | 6.993 |
Und genau hier wurde es für uns richtig schön: Kurt Schönherr landete bei den Senioren auf Platz 3. Vor ihm nur Roland Herrmann und Bernd Eisenkolb. Das ist keine kleine Randnotiz, sondern ein starker Podestplatz bei einer Sachsenmeisterschaft. Oder anders gesagt: Eppendorf stand nicht nur auf der Teilnehmerliste, sondern auch ziemlich weit oben in der Tabelle.
Kurt Schönherr: Mit Kontinuität, Kampfgeist und ruhiger Hand aufs Podest
Der dritte Platz von Kurt Schönherr war kein Zufall und auch kein kurzer Kartenblitz. Über zwei Spieltage und sieben Serien blieb Kurt immer wieder dran. Mal solide, mal richtig stark, aber vor allem konstant. Genau das braucht man bei einer Meisterschaft. Wer hier nur auf eine Glücksserie hofft, kann zwischendurch schon mal den Heimweg googeln.
Kurts Serienverlauf
| Serie | Platz | Punkte | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Spieltag 1 · Serie 1 | 21. | 802 | Solider Start. Noch kein Feuerwerk, aber auch kein Kartenbrand. |
| Spieltag 1 · Serie 3 | 1. | 1.364 | Seriensieg. Da ging die Eppendorfer Lampe deutlich an. |
| Spieltag 1 · Serie 4 | 13. | 829 | Wichtige Punkte gehalten. Nicht glänzend, aber sauber im Rennen geblieben. |
| Spieltag 2 · Serie 1 | 4. | 1.040 | Starker Neustart am zweiten Tag. Kaffee offenbar richtig dosiert. |
| Spieltag 2 · Serie 2 | 5. | 991 | Weiter stabil in der Spitzengruppe. Genau solche Serien tragen ein Ergebnis. |
| Spieltag 2 · Serie 3 | 2. | 1.242 | Starkes Finish. Podest nicht erträumt, sondern erspielt. |
Der erste Spieltag begann für Kurt ordentlich, aber noch nicht spektakulär. Mit 802 Punkten in Serie 1 war noch alles offen. Dann kam die dritte Serie – und die hatte es in sich: 1.364 Punkte, Platz 1. Das war der Moment, in dem aus „mal schauen“ plötzlich „Moment, hier geht was“ wurde.
Auch die vierte Serie am ersten Tag war wichtig. 829 Punkte und Platz 13 klingen auf den ersten Blick nicht nach Trommelwirbel, aber genau solche Serien sind bei Meisterschaften entscheidend: nicht abstürzen, Ruhe behalten, Punkte mitnehmen.
Am zweiten Spieltag zeigte Kurt dann, warum sein Podestplatz verdient war. Platz 4 mit 1.040 Punkten, danach Platz 5 mit 991 Punkten und zum Abschluss noch einmal Platz 2 mit 1.242 Punkten. Das ist keine Eintagsfliege, das ist eine klare Linie: vorne bleiben, dranbleiben, nicht wackeln.
Am Ende standen 6.993 Punkte, ein Serienschnitt von 999,00 Punkten und Platz 3 im Endstand. Diese Leistung funktioniert nur mit Konzentration, Kampfgeist und der Fähigkeit, auch nach einer zähen Phase wieder anzugreifen. Kurz gesagt: Kurt hat nicht nur mitgespielt – Kurt hat geliefert.




