Freitag schönes Wetter. Sonntag schönes Wetter. Und Sonnabend?
Natürlich Regen. Genau an dem Tag, an dem der SkatTreff Eppendorf
sein zweites Sommerfest im Steinbruch feiern wollte.
Es hätte so einfach sein können.
Freitag: schönes Wetter. Sonntag: schönes Wetter. Und Sonnabend?
Natürlich Regen. Und zwar genau an dem Tag, an dem der SkatTreff Eppendorf
sein 2. Sommerfest im Steinbruch Eppendorf feiern wollte.
Aber wer unseren SkatTreff kennt, weiß: Wegen ein paar dunklen Wolken
wird noch lange kein Spiel eingepasst. Das Sommerfest war vorbereitet,
der Aufbau am Vortag erledigt, die Besorgungen gemacht, Getränke standen
bereit, Essen war organisiert und das Vorstandsteam hatte im Vorfeld
einiges an Arbeit investiert.
Verschieben? Nein.
Ausfallen lassen? Schon gar nicht.
10 Uhr: Regen, drei Mann und ein Fass Bier
Bereits gegen 10 Uhr morgens traf sich der harte Kern
im Steinbruch. Und wer beim Eintreffen genauer hinschaute, konnte gleich
noch etwas entdecken:
Zwei Wohnmobile standen bereits da.
Da musste man kein Prophet sein, um zu ahnen:
„Das könnte heute etwas länger dauern.“
Das Wetter sah zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht danach aus,
als hätte es große Lust auf ein Sommerfest. Es regnete kräftig,
und von Gästen war zunächst weit und breit nichts zu sehen.
Also standen Lars, Silvio und Sven erst einmal
ziemlich allein im Steinbruch.
Was macht man in so einer Situation?
Natürlich das Naheliegende.
Es gab zunächst ein Willkommensbier aus dem Rechenberger Fass.
Man musste schließlich überprüfen, ob wenigstens bei den Getränken
alles ordnungsgemäß vorbereitet war.
Ja – es schmeckte bereits.
Damit war zumindest dieser wichtige Teil der Veranstaltung erfolgreich
getestet. Nur bei der Teilnehmerzahl sah es zu diesem Zeitpunkt noch
etwas dünn aus.
Der Regen prasselte weiter, die Minuten vergingen und irgendwann
dürfte sich der eine oder andere gefragt haben, ob wir am Ende
das Spanferkel zu dritt essen müssen.
Das wäre organisatorisch sicherlich eine Herausforderung geworden.
Zeus hatte dann doch ein Einsehen
Nach einigen langen Regenminuten schien schließlich auch
Zeus zu bemerken, dass er es mit dem SkatTreff
vielleicht ein bisschen übertrieb. (manche sagen Petrus…..)
Der Regen ließ nach und für eine Weile blieb es tatsächlich trocken.
Und plötzlich passierte genau das, worauf wir gehofft hatten:
Die ersten Gäste kamen.
Erst einzelne, dann immer mehr. Stück für Stück füllten sich
die Zelte. Am Tresen wurde es lebendiger, überall entstanden
Gespräche und aus dem etwas trostlosen Start im Regen entwickelte
sich langsam genau das Sommerfest, das wir uns vorgestellt hatten.
Am Ende konnten wir trotz des Wetters
rund 75 Teilnehmer im Steinbruch begrüßen.
Und darauf kann man angesichts dieses Sonnabends durchaus ein bisschen
stolz sein. Denn wer bei diesem Wetter den Weg zu uns findet,
wollte offenbar wirklich dabei sein.
Besonders gefreut hat uns, dass nicht nur bekannte Gesichter kamen.
Es entstanden auch einige neue Kontakte zu Gästen, die künftig
einmal bei uns zum Skatspielen vorbeischauen möchten.
Und genau darum geht es bei solchen Veranstaltungen eben auch:
zusammensitzen, miteinander ins Gespräch kommen, neue Leute kennenlernen
und vielleicht den einen oder anderen für unseren SkatTreff begeistern.
Kuchen in allen Variationen
Wer nun glaubte, beim SkatTreff könne man nur Karten spielen,
wurde spätestens beim Blick auf das Kuchenangebot eines Besseren belehrt.
Unsere Mitglieder hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und
selbstgebackene Kuchen in allen möglichen Variationen
mitgebracht.
Da wurde nicht einfach irgendwo schnell ein Blechkuchen gekauft
und auf den Tisch gestellt. Das war ein richtig schönes,
abwechslungsreiches Kuchenbuffet, bei dem man sich durchaus
mehrmals entscheiden musste.
Oder besser gesagt:
Man musste sich eigentlich gar nicht entscheiden.
Man konnte einfach mehrere probieren.
Ein großes Dankeschön deshalb an alle Mitglieder, die gebacken,
vorbereitet und etwas mitgebracht haben. Genau solche Beiträge
machen ein Vereinsfest aus. Viele bringen sich ein, jeder steuert
etwas bei – und am Ende steht ein Buffet da, bei dem garantiert
niemand hungrig bleiben muss.
Wobei das mit dem Hunger ohnehin nur eine Zwischenlösung war.
Denn da wartete ja noch etwas anderes.
David brachte das Spanferkel – frisch vom Bauernhof
Kulinarischer Höhepunkt war unser
Spanferkel von David.
Und wenn David etwas vom Bauernhof mitbringt, dann kommt das eben
nicht aus irgendeinem Karton vom Großhandel.
Frisch vom Bauernhof kam das Spanferkel in den Steinbruch
und wurde zusammen mit Sauerkraut und Kartoffelsalat
serviert.
Spätestens jetzt war endgültig klar, dass niemand an diesem Tag
hungrig nach Hause gehen würde.
Spanferkel, Sauerkraut, Kartoffelsalat, davor selbstgebackener Kuchen
und dazu das eine oder andere Getränk – wir hatten uns vorgenommen,
ein Sommerfest zu feiern und nicht etwa einen Fastentag.
Ein großes Dankeschön an David für das (die) Spanferkel
und natürlich ebenso an alle, die bei Vorbereitung, Ausgabe
und Versorgung geholfen haben.
Zwei Stunden Blasmusik, die zum Steinbruch passten
Auch musikalisch sollte unser Sommerfest mehr bieten als
Hintergrundmusik aus irgendeiner Playlist.
Und dafür sorgten Heinz und die Gahlenzer Blasmusikanten.
Rund zwei Stunden lang gab es ein herrliches
Blasmusikprogramm, das wunderbar in den Steinbruch und zu unserem
Sommerfest passte.
Genau so hatten wir uns das vorgestellt: Zelte voller Leute,
etwas Ordentliches zu essen und zu trinken, gute Gespräche
und dazu handgemachte Musik.
für dieses herrliche zweistündige Programm!
Ihr habt einen großen Teil dazu beigetragen, dass aus einem
verregnet begonnenen Sonnabend ein richtig schöner gemeinsamer Tag wurde.
Dann wurde es sportlich: Highland Games mit „Fritte und Team“
Wer nach Kuchen, Spanferkel und Getränken dachte, man könne sich nun
gemütlich zurücklehnen, hatte die Rechnung allerdings ohne
„Fritte und Team“ gemacht.
Denn zum Programm gehörten auch unsere
Highland Games.
Damit kam neben Essen, Musik und guten Gesprächen noch etwas Bewegung
in die Veranstaltung. Und das war auch nötig – schließlich mussten
Kuchen, Kartoffelsalat und Spanferkel irgendwo wieder abgearbeitet werden.
„Fritte und Team“ sorgten mit den Highland Games für Unterhaltung
und Abwechslung und bewiesen, dass man für einen gelungenen Tag
im Steinbruch nicht zwingend 32 Karten braucht.
Wobei wir beim SkatTreff natürlich trotzdem der Meinung sind,
dass sie meistens helfen.
Wenn der Nachbar mitfeiert, kann es nicht zu laut gewesen sein
Blasmusik, Highland Games, rund 75 Leute, ein gut besuchter Tresen –
da könnte man sich natürlich irgendwann die Frage stellen:
Waren wir vielleicht ein bisschen zu laut?
Die Antwort bekamen wir direkt geliefert.
Der Grundstücksnachbar vom Steinbruch kam nämlich
nicht etwa vorbei, um sich zu beschweren.
Er feierte einfach mit. 😉
Damit dürfte die Lautstärkefrage abschließend geklärt sein.
Besser kann Nachbarschaft eigentlich nicht funktionieren.
Und natürlich durfte der Lauterbacher nicht fehlen
Irgendwann kam dann noch ein Getränk ins Spiel, das bei solchen
Gelegenheiten offenbar längst seinen festen Platz gefunden hat:
der Lauterbacher.
Unser bekanntes „grünes“ Spezialgetränk fand natürlich
auch beim zweiten Sommerfest wieder seine Abnehmer.
Über Geschmack, Farbe und mögliche Nebenwirkungen wollen wir an dieser
Stelle keine wissenschaftliche Abhandlung beginnen. Nur so viel:
Das Zeug ist offensichtlich nicht nur grün, sondern sollte auch
mit dem nötigen Respekt behandelt werden.
Diese Erkenntnis durfte diesmal ausgerechnet
Andreas, unsere „Lachtaube“, machen.
Normalerweise ist Andreas bekanntlich nicht so leicht aus der Ruhe
zu bringen. Aber der Lauterbacher schaffte beinahe das, woran vermutlich
schon so mancher Gegenspieler am Skattisch gescheitert ist:
Keine Sorge – die Lachtaube fing sich wieder.
Und spätestens danach wurde seinem Spitznamen auch alle Ehre gemacht.
Überhaupt wurde an diesem Tag jede Menge gelacht.
Irgendwann stellte sich dann sogar noch heraus, dass unsere
Lachtaube nicht nur lachen kann.
Singen kann der auch! 😄
Ob der Lauterbacher dabei als Stimmöl, Mutmacher oder musikalischer
Verstärker gewirkt hat, lässt sich im Nachhinein vermutlich nicht
mehr zweifelsfrei klären.
Fest steht nur: Für Gesprächsstoff war gesorgt.
Und als Andreas später schließlich nach Hause gebracht wurde,
dürfte bei Monika spätestens die Erkenntnis gereift sein,
dass so ein Sommerfest auch nach dem offiziellen Programm noch
gewisse Nachwirkungen haben kann.
„Was habe ich mir da eingebrockt …“
soll sie beim Heimfahren gestöhnt haben.
Mehr wollen wir an dieser Stelle aus Gründen des „skatlichen“ Friedens
gar nicht dokumentieren. 😄
Nach der Blasmusik war noch lange nicht Schluss
Nach rund zwei Stunden war das Programm der Gahlenzer Blasmusikanten
irgendwann beendet.
Das bedeutete aber keineswegs, dass nun Ruhe im Steinbruch einzog.
Schließlich waren am Morgen nicht ohne Grund
zwei Wohnmobile gesichtet worden.
Jetzt kam die moderne Veranstaltungstechnik zum Einsatz:
Und damit war auch das musikalische Restprogramm des Tages gesichert.
Wo am Morgen noch drei Leute mit einem Bier standen und in den Regen
schauten, saßen und standen inzwischen überall Menschen zusammen.
Es wurde geredet, gelacht, gegessen, getrunken und gefeiert.
Der Steinbruch hatte den Wettertest bestanden.
Und wir auch.
Ein Fest funktioniert nur, wenn viele mitmachen
Bei aller Freude über rund 75 Teilnehmer darf man eines nicht vergessen:
So ein Sommerfest entsteht nicht am Sonnabend um 10 Uhr von allein.
Bereits am Tag zuvor wurde aufgebaut, im Vorfeld mussten
Dinge organisiert, besorgt, transportiert und vorbereitet werden.
Am Veranstaltungstag selbst musste trotz des Wetters alles funktionieren –
vom Tresen über Essen und Kuchen bis zum Programm.
Dass das so reibungslos geklappt hat, war vor allem dem Einsatz
unseres Vorstandsteams und vieler weiterer Helfer und Mitglieder
zu verdanken.
Danke an alle, die vorbereitet und aufgebaut haben.
Danke an alle, die Besorgungen erledigt, organisiert, getragen,
geräumt, ausgeschenkt und geholfen haben.
Danke an unsere Mitglieder für die vielen
selbstgebackenen Kuchen.
Danke an David für das Spanferkel frisch vom Bauernhof.
Danke an Fritte und sein Team für die Highland Games.
Danke an Heinz und die Gahlenzer Blasmusikanten
für zwei Stunden herrliche Blasmusik.
Danke an alle Gäste, Freunde, Unterstützer und Mitglieder,
die sich vom Wetter nicht abschrecken ließen.
Und natürlich auch ein Dankeschön an unseren Grundstücksnachbarn –
nicht zuletzt dafür, dass er die vermutlich beste Methode gewählt hat,
mit einem etwas lauteren Nachbarn umzugehen:
Einfach mitfeiern. 😉
Ausgerechnet dieser Sonnabend
Vielleicht wird uns von unserem zweiten Sommerfest gerade deshalb
einiges in Erinnerung bleiben.
Am Freitag war schönes Wetter.
Am Sonntag war schönes Wetter.
Und genau dazwischen lag unser Sonnabend.
Natürlich mit Regen.
Aber vielleicht braucht ein gutes Sommerfest gar keinen wolkenlosen Himmel.
Am Morgen standen Lars, Silvio und Sven noch bei
kräftigem Regen mit einem Bier aus dem Rechenberger Fass im Steinbruch
und warteten darauf, ob überhaupt jemand kommt.
Einige Stunden später waren die Zelte voll, am Tresen war Betrieb,
rund 75 Menschen waren gekommen, es gab selbstgebackenen
Kuchen, Spanferkel mit Sauerkraut und Kartoffelsalat, zwei Stunden
Blasmusik, Highland Games, neue Bekanntschaften, den unvermeidlichen
Lauterbacher und später Musik von DJ Sven aus der JBL-Box.
Es wurde viel gelacht, gesungen und gefeiert.
Unsere Lachtaube lernte den Lauterbacher noch einmal von einer etwas
intensiveren Seite kennen, Monika bekam auf der Heimfahrt offenbar
Gelegenheit, über ihre Entscheidungen nachzudenken – und zwei Wohnmobile
standen vorsichtshalber sowieso schon von Anfang an da.
Sommerfest Nr. 2 im Steinbruch Eppendorf.
Das Wetter hat wirklich alles versucht.
Gereicht hat es nicht.
Und ganz zum Schluss …
Am Ende des Tages kam den letzten Protagonisten kurz vor Mitternacht die Erkenntnis, dass man nicht nur trinken kann. Und so kamen die Reste des Kartoffelsalats ebenso wie Heinz’ Schüttelgurken zum Einsatz.
Trotz kleinerer Streitereien um die Restmenge waren sich am Ende alle einig: Die Schüttelgurken werden künftig fest ins Programm übernommen.
Nach einer Nacht im Steinbruch wurde am Morgen bei herrlichem Sonnenschein noch zu zehnt gemeinsam gefrühstückt, bevor das Aufräumkommando seinen Dienst antrat.
